20 Jahre Preis "Frauen Europas - Deutschland" // 2011

Der Preis Frauen Europas – Deutschland wird seit 1991 vom Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland verliehen. Damit werden Frauen geehrt, die sich durch ihr ehrenamtliches gesellschaftliches Engagement in besonderer Weise für das Zusammenwachsen und die Festigung eines vereinten Europas einsetzen. Die Preisverleihung findet jedes Jahr in einem feierlichen Rahmen statt.

 

Im Jahr 2011 feierte der "Preis Frauen Europas - Deutschland" sein 20. Jubiläum. Dieses Video stellt die "Frauen Europas - Deutschland" der letzten zwei Jahrzehnte in Kurzportraits vor.


Preisträgerin 2011: Irina Gruschewaja und ihr Lebenswerk // Den Kindern von Tschernobyl

Mit dem Preis Frauen Europas - Deutschland 2011 zeichnet das Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland das langjährige und mutige soziale Engagement von Irina Gruschewaja aus.

Irina Gruschewaja ist Mitbegründerin der Initiative "Den Kindern von Tschernobyl e.V." und Initiatorin zahlreicher sozialer Bildungs- und Begegnungsprojekte in Belarus.

 

Mehr als tausend Worte sagt dieser Film - eine Kompilation von Dokumentationen und Reportagen aus über 20 jahren - über das Lebenswerk einer beispiellos mutigen Frau:

 

 

Prof. Dr. Irina Gruschewaja setzt sich unermüdlich dafür ein, 
- dass Tschernobyl nicht vergessen wird und auch nicht einfach „Geschichte“ ist
- dass auch in Deutschland die atomare Gefahr nicht verschwiegen und bagatellisiert wird
- dass freies Engagement gestärkt wird, denn gerade in Diktaturen ist es von Ausrottung bedroht
- dass auf der Brücke Belarus-Europa Menschen gemeinsam gegen das Unrecht kämpfen

 

Ihre Maxime lautet: „Die Zukunft der Welt liegt in der zivilgesellschaftlichen, humanitären Zusammenarbeit, in der Kooperation freier Menschen.“

Die Hoffnung darauf gibt Irina Gruschewaja nicht auf.


 

Die Verleihung fand am 24. November 2011, am Vorabend des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen, im Europäischen Haus in Berlin statt. Die Laudatio hielt die Präsidentin des Bundestages a.D. und Ehrenpräsidentin der EBD Prof. Dr. Rita Süssmuth.

 

In diesem Video sehen und hören Sie die ergreifende Rede der Preisträgerin Prof. Dr. Irina Gruschewaja: